Erweiterungsneubau für das Bundesministerium für Gesundheit in Bonn (BMG)

Bauherr
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Auftraggeber
BAM Deutschland AG


Architekten
Petzinka Pink Architekten, Düsseldorf

Bauaufgabe

Gegenüber dem bereits fertig gestellten Hochhaus des Bundesministeriums für Verbraucherschutz und Ernährung entstand auf der Liegenschaft Rochusstraße 1 in Bonn der Erweiterungsneubau für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als neuer Dienstsitz der Behörde.  Die Architekten Petzinka-Pink aus Düsseldorf haben mit dem signifikanten  Entwurf des Neubaus bewiesen, dass intelligente, zeitgemäße Bauweise und kostengünstiges Bauen kein Widerspruch sein müssen.

 

Ein 13-geschossiges Hochhaus, ein zweigeschossiger Mittelbau sowie ein sechsgeschossiger Riegel bilden zusammen die drei Gebäudeteile des Neubaus. Das Hochhaus (BT1) – bestehend aus Untergeschoss, Erdgeschoss sowie 12 Obergeschossen – ist sicher der auffälligste Teil des Neubaus. Die Außenabmessungen des quadratischen Grundrisses betragen etwa 26 m. Der Riegel (BT3) wird vom Mittelbau (BT2) mit dem Hochhaus verbunden, das unmittelbar an den Mittelbau angrenzt.

 

Ortbetonrammpfähle sorgen für die Tiefergründung des Erweiterungsneubaus – die Fassade ist gekennzeichnet von großformatigen Rahmen aus Betonfertigteilen in Sandsteincharakter, während eine Pfosten-Riegel-Fassade in den Rahmen integriert wurde.

 

Klarglas und Opakverglasung wechseln sich in den Fensterflügeln ab. Während Büro-, Besprechungs- und Bibliotheksräume einen innen liegenden Blendschutz erhielten, dienen auf der Ost-, West- und Südfassade elektromotorisch betriebene Lamellen-Raffstores als außen liegender Sonnenschutz. Ein mechanisch bedienbarer Lüftungsdrehflügel stellt die natürliche Lüftung der Nutzungsbereiche oberhalb des sechsten Obergeschosses des Hochhauses sicher. Auf diese Weise sorgt das intelligente Energiekonzept für maximale Behaglichkeit bei minimierten Kosten.

 

Die langfristige Werthaltigkeit wird aufgrund der nutzungsvariablen Gebäudestrukturen erreicht. Gleichzeitig fügt sich der Erweiterungsneubau in städtebaulicher, architektonischer und funktionaler Hinsicht als Bauensemble in die vorhandenen Strukturen ein, verbindet Landschaft und Bestandsarchitektur und stärkt die Strukturen für ein neues Stadtquartier.

 

Planungsleistungen
HRP übernahm die Ergänzung der Genehmigungsplanung sowie die gesamte Ausführungsplanung.

 

Daten

 

Bauwerk     Erweiterungsneubau als dreiteiliges Bauensemble
BGF 17.000 m²
BRI 60.000 m³
Baubeginn 01/2006
Fertigstellung    
06/2007
Baukosten ca. 28 Mio. Euro


Informationen im Web

Artikel des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zum BMG in Bonn:

http://www.bbr.bund.de/nn_21460/DE/BautenBundesBonn/BautenPolitik/BMfuerGesundheit/BMG.html

 

Presseinformationen der Architekten zum Neubau des BMG in Bonn:

http://www.bbr.bund.de/cln_015/nn_64396/DE/BautenBundesBonn/BautenPolitik/BMfuerGesundheit/Presseinformationen_20Architekten,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Presseinformationen%20Architekten.pdf

 

Pressemitteilung zur Schlüsselübergabe:

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/immobilien/240511.php

 

Bilder des Erweiterungsneubaus:

http://www.bbr.bund.de/cln_015/nn_21460/DE/BautenBundesBonn/BautenPolitik/BMfuerGesundheit/Bilder/Bilder__Schluesseluebergabe/Bilder.html

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